Am Beginn einer Arthrose-Erkrankung steht meistens eine morgendliche Gelenksteife, die maximal 30 Minuten anhält. Spätestens jetzt muss eine Therapie einsetzen, denn entscheidend für das Fortschreiten einer Arthrose sind die im Körper ablaufenden Entzündungsprozesse. Diese Entzündungen treiben als eine Art Arthrose-Motor Knorpelabbau, Gelenkveränderungen und Schmerzen voran. Jede Arthrose-Therapie muss deshalb auf zwei Säulen ruhen. Erstens die Eindämmung der Entzündungsprozesse mit Hilfe zugelassener, nebenwirkungsarmer Medikamente. Und zweitens die Förderung der Beweglichkeit durch geeignete Trainingsmaßnahmen. Ein effektives und zugleich gut verträgliches Entzündungsmanagement ist deshalb einer der Schlüssel für eine erfolgreiche Langzeittherapie.
Ja, insbesondere pflanzliche Heilmittel, die den Phyto-Salix-Komplex aus der Weidenrinde enthalten, sind Basis eines gut verträglichen Therapiekonzepts. Der frei verkäufliche Weidenrinden-Extrakt, zum Beispiel Optovit actiFLEX, ist in jeder Apotheke frei erhältlich. Aufgrund der sich gegenseitig verstärkenden Wirkung der Inhaltsstoffe des Phyto-Salix-Komplexes ist das pflanzliche Heilmittel besonders für eine nebenwirkungsarme Therapie bei einer beginnenden Arthrose geeignet.
Neben einer ausgewogenen Ernährung kann die Gabe bestimmter Knorpelaufbaustoffe wie Vitamin E sowie pflanzlicher Heilmittel, zum Beispiel ein Weidenrinden-Extrakt sinnvoll sein. Insbesondere deshalb, weil durch die unkritische Verordnung und Einnahme von herkömmlichen Schmerzmitteln erhebliche Nebenwirkungen drohen können. Das betrifft vor allem die sehr häufig über lange Zeit eingesetzten antisteroidalen Antiphlogistika, zum Beispiel Diclofenac und so genannte COX-2-Hemmer. Hier besteht ein erhöhtes Risiko für Magen- und Darmblutungen bzw. Herz-Kreislauferkrankungen.
Die überzeugenden Resultate klinischer Studien, wie sie zum Beispiel an den Universitäten Tübingen und Haifa durchgeführt wurden, lassen sich unter anderem darauf zurückführen, dass der Weidenrinden-Extrakt ein Vielstoff-Gemisch mit sich gegenseitig verstärkenden Effekten ist. Neben Salicin sind vor allem Polyphenole, Flavonoide und Tannine für die entzündungshemmende Wirkung verantwortlich. Diese Stoffe bremsen aber nicht nur die Produktion von Entzündungsbotenstoffen. Zugleich hemmen sie die Freisetzung von immunstimulierenden Botenstoffen. Und auch antioxidative Effekte kommen hinzu.
Nach heutigem medizinischem Kenntnisstand besitzt der pflanzliche Weidenrinden-Extrakt deshalb ein wesentlich breiteres Wirkspektrum als chemisch hergestellte, also synthetische Rheumamittel. Diese greifen in der Regel immer nur an einer Stelle der Entzündungs- und Schmerzkaskade im Körper an.
Die Arthrose-Behandlung mit Weidenrinden-Extrakt ist nebenwirkungsarm. Sie ist deshalb besonders für eine Langzeittherapie geeignet. Das ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber antisteroidalen Antiphlogistica wie Diclofenac oder Cox-2-Hemmer, die bei einer Langzeiteinnahme das Risiko für gefährliche Magen- und Darm-Blutungen sowie für Herz-Kreislauferkrankungen erhöhen. Auch bei einer versehentlichen Überdosierung des Weidenrinden-Extrakts sind schwere toxische Nebenwirkungen unbekannt. Äußerst selten wurde bisher über unerwünschte Wirkungen wie allergisch bedingte Hautreaktionen berichtet.
Knorpelschutzstoffe, also Nährstoffkombinationen aus Glucosamin und Chondroitin, unterstützen den Gelenkstoffwechsel. Als besonders wirksam bei Arthrose erwies sich in Studien hoch dosiertes Vitamin E. Als Arzneimittel ist es mit 500 – 1000 IE Vitamin E, z. B. Optovit, in jeder Apotheke frei verkäuflich erhältlich.